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Überraschungsgäste bei unseren JalapenosDie Überraschung war groß, als dieses Jahr im Gewächshaus die Jalapenos schön rot und reif waren und es an die Ernte ging. In den "hinteren Rängen", die nicht so oft inspiziert wurden, fanden sich Früchte mit einem gediegenen Fraß-Schaden.
Die Art und Weise, wie sich hier wer auch immer durch die dickfleischige Schicht gefuttert hat, ließ keinen direkten Schluss auf den oder die Täter zu. Auch in den folgenden zwei Wochen fanden wir immer wieder neue angefressene Chilis. Letztendlich waren wir dann selber angefressen und gingen abends mit der Taschenlampe auf die Suche. Und siehe da: Auf frischer Tat ertappt!
Ertappt wurde die gefleckte Diskus-Schnecke, discus rotundatus. Die Gehäuseschnecken haben einen Durchmesser von nur 7 bis 10 mm und fallen dadurch wesentlich weniger auf als ihre nackten Riesenkollegen. Sie leben unter Falllaub, Holz und Steinen, und an sich spielen sie in der Natur eine wichtige Rolle: Als Vertilger von abgefallenem Laub machen sie sich nützlich und manche verschmähen auch morsches Holz nicht. Und ganz offensichtlich auch keine Chilis! Dabei scheint ihnen der hohe Zuckergehalt der rotgereiften Jalapenos ganz besonders zu munden, aber ach die Blätter verschmähen sie nicht.
Auch die Blätter scheinen hervorragend zu schmecken.
"Schau mal, die coolen Gehäuse-Designs", sagt Renate. "Keines ist wie das andere!" In der Tat haben die Tiere mit ihren schicken Gehäusen ihre ganz eigene Ästhetik. Aber noch lange kein Grund, sich an unseren Chilis satt zu futtern... Seitenanfang Seite zuletzt geändert am: 31.10.2011, 12:56 von Admin |
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