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Schon des öfteren berichteten wir über die Erforschung medizinischen Einsatzgebiete Capsaicin, von der Schmerzbekämpfung bis zum Einsatz gegen verschiedene Krebsarten. Einer im Journal "Cell Metabolism" veröffentlichten Studie der Universität Chongqing (China) zufolge könnte die Chili-Schärfesubstanz auch bei zu hohem Blutdruck helfen. Laborratten mit angezüchtetem chronischem Bluthochdruck erhielten mit ihrer Nahrung über einen Zeitraum von sieben Monaten regelmäßig Capsaicin. Dies führte zu einer deutlichen Blutdrucksenkung im gegenüber einer capsaicinfrei ernährten Vergleichsgruppe. Der niedrigere Blutdruck der "Capsaicin-Ratten" ging dabei mit erhöhten Stickstoffmonoxid-Werten in deren Blutgefäßen einher, einem Botenstoff zur Entspannung der Blutgefäße, so die chinesischen Forscher. Dies geschehe durch die Aktivierung des Wärme-/Schmerz-Rezeptors TRPV1.
Dass dies wohl auch auch beim Menschen so funktioniert, untermauern die chinesischen Wissenschaftler damit, dass Bluthochdruck in Nordostchina viel häufiger aiftritt als im Südwesten des Landes mit deutlich schärferer Küche. Bereits frühere Studien deuteten auf die blutdrucksenkende Wirkung von Capsaicin hin. Erfreulich, dass die genaueren Mechanismen jetzt erforscht werden, zumal sich die EU eher um eine Reglementierung von Capsaicin bemüht. Zuletzt geändert am: 16 Aug 2010 um 13:14 ZurückSeitenanfang Seite zuletzt geändert am: 29.01.2012, 22:29 von Admin |
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