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Zeder-Planken: Grillen wie die "Indianer" Derzeit noch ein Geheimtipp unter Grill-Profis: Das in USA und Kanada beliebte "Plank Grilling" - einfaches (und leckeres!) Grillen auf der Holzplanke. Für die Ureinwohner an der amerikanischen Pazifikküste spielte die Rotzeder Jahrhunderte lang eine wichtige Rolle in ihrem Leben - sie fertigten aus dem Holz ihre Einbaum-Kanus für den Fischfang, bauten Gemeinschaftshäuser und schnitzten aus den Stämmen ihre Totems. Selbst die Rinde fand Verwendung, zum Beispiel zum Flechten von Körben und zum Weben von Stoffen. Auch Medizin wurde aus dem vielseitigen Baum gewonnen. Besonders bedeutsam war eine weitere Verwendung des Holzes: Auf Zedernholzbrettern wurde der im Pazifik gefangene Fisch gegart. Zum einen wurde er damit aromatisiert, zum anderen sorgte das Holz für ein schonendes Garen ohne Gefahr, dass der Fisch verbrennt.
In Europa sind die Grillbretter - auch bei uns meist "Planken" genannt, derzeit noch ein Geheimtipp unter Grill-Profis sowie USA- und Kanada-Reisenden, die von Gerichten schwärmen, die auf diese Weise zubereitet wurden. So ging es auch uns Pepperweltlern. Nach längerer Suche haben wir schließlich an der kanadischen Westküste einen Holzproduzenten gefunden, der bereit war, solche Zerdernplanken über den großen Teich zu senden. Die "Pepperworld Grillplanke" ist ab sofort im Sortiment des Pepperworld Hot Shop zu finden. Grund genug also, einen Blick auf dieses bemerkenswerte Holz und auf die Technik des Planken-Grillens zu werfen. |
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Europa ist es derzeit
Beliebtes Brett: Die Pepperworld Grillplanke
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Steckbrief: Rotzeder, Western Red Cedar, Pacific Redcedar Die Rotzeder (thuya plicata), in USA und Kanada als Western Red Cedar oder Pacific Redcedar geläufig, wird auch arbor vitae, genannt, der "Lebensbaum" oder "Tree of Life". Dieser Baum ist eigentlich keine echte Zeder; vielmehr gehört zur Familie der Zypressengewächse. Seine Heimat ist die Pazifikküste Kanadas (British Columbia) sowie der USA (Washington und Oregon). Wegen der Bedeutung dieses Baumes in der Entwicklung der Menschen im westpazifischen Raum und deren Kultur wurde die Rotzeder 1988 zum offiziellen „Baum der kanadischen Provinz British Columbia" ernannt. Von Natur aus ist der Baum, von dem dieses Holz stammt, nur an der nordamerikanischen Westküste zu finden. Das Holz der Rotzeder besticht durch ein breites Spektrum warmer, freundlicher Farbschattierungen, die von hellem Bernsteingelb bis zu sattem Honigbraun reichen. Das Holz ist frei von Harzen, die beim Grillen unangenehmen Geschmack geben würden, und es und hat auf Grund seiner Zellstruktur mit eingebetteten Hohlräumen gute isolierende Eigenschaften. Die im Holz enthaltenen Öle verbreiten einen aromatischen Duft, und der kommt Grillern zugute, die damit Fisch und andere Speisen mit einer einmaligen Note versehen können. Die "Temperaturregelung" beim Grillen auf der Zedernplanke sorgt zudem für schonendes Garen, wodurch besonders Fisch und Geflügel, aber auch Gemüse zart und saftig gelingt. Daher fiel unsere Wahl für die "Pepperworld Grillplanke" auf dieses Holz. |
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So funktioniert das Plank Grilling 1. Damit das Holz nicht verbrennt und es seine Aromastoffe langsam abgibt, muss man es zunächst in Wasser quellen lassen - mindestens eine Stunde, besser jedoch 2 - 3 Stunden. Falls Sie kein geeignetes Gefäß finden, bietet sich ein Backblech oder die Fettpfanne des Backofens an.
2. Den Grill - Gas und Holzkohle eignen sich gleichermaßen - auf mittlere Hitze vorheizen (ca. 200 bis 220°C) 3. Pepperworld Grillplanke ein paar Minuten in den geschlossenen vorgeheizten Grill legen, um sie aufzuheizen und zu sterilisieren (glatte Seite nach oben). 4. Grillplanke auf der oberen (glatten) Seite mit Oliven- oder einem anderen guten Pflanzenöl mit einem Pinsel flächendeckend dünn einstreichen. 5. Grillgut (siehe auch Rezepte) auf die geölte Holzfläche legen und den Grill wieder schließen. Bei einem offenen Grill ersetzt ein großes Stück Aluminiumfolie die fehlende Grillabdeckung.
6. Je nach Grillgut (Fisch, Fleisch oder Gemüse) und dessen Stärke 5 bis 25 Minuten bei geschlossenem Grill garen. Nicht zu oft "spicken", da dabei wertvolle Wärme verlorengeht und sich die Garzeit verlängert.
7. Auch Gemüse lässt sich auf der Pepperworld Grillplanke bestens garen und mit dem feinen Zedern-Aroma veredeln. Bei Kartoffeln möglichst kleine Exemplare wählen und halbieren; leicht vorgaren (am besten in der Mikrowelle). Größere Zucchini oder Auberginen in Scheiben schneiden, kleinere längs halbieren. In jedem Fall Gemüse leicht einölen. Gewürzt wird das Gemüse hinterher.
Wichtig: Beim Planken-Grillen (oder bei Verwendung im Backofen) immer eine Sprühflasche mit Wasser bereithalten und - wenn notwendig - die entflammten Ränder des Grillbretts löschen, anschließend die Hitze reduzieren oder die Position des Grillbretts auf dem Rost verändern. 8. Sie können direkt auf der Pepperworld Grillplanke servieren; sorgen Sie aber auf jeden Fall für eine hitze- und feuerfeste Unterlage für die glühendheiße Planke auf dem Tisch! 9. Reinigung und Wiederverwendung: Nach dem vollständigen Abkühlen kann die Pepperworld Grillplanke mit heißem Wasser und einer Bürste beidseitig gut gereinigt werden (der Hersteller empfiehlt ggf. die Verwendung von etwas Geschirrspülmittel - dies könnte unseres Erachtens jedoch je nach Mittel zu geschmacklichen Beeinträchtigungen führen). Nicht im Geschirrspüler reinigen! Bei Zimmertemperatur gut trocknen lassen (nicht auf die Heizung oder in die Sonne, sonst Gefahr von Rissbildung oder starker Verwerfung). Je nach Beanspruchung kann eine Pepperworld Grillplanke 3- bis 5-mal verwendet werden.
Pepperworld-Planke nach ein paarmal Benutzungen von oben ...
Fazit: Nach ein wenig Experimentieren möchte man diese Art des Garens auf dem Grill nicht mehr missen. Klar, ein Steak oder eine Bratwurst gehört knusprig auf dem Rost gegrillt - Zartes wie Fisch, Geflügel oder Gemüse wird jedoch unvergleichlich saftig und profitiert vom einzigartigen Aroma der Pazifischen Rotzeder. Die "Indianer" wussten schon, was gut ist! |
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Planken-gegrillte
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Tipps zum Plank-Grilling
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Heiße
Grillplanken
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