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Erstmalig
fand die feurige Fachmesse im Sandia Resort and Casino Events Center
statt. Die elegante Anlage am nördlichen Stadtrand von
Albuquerque gehört zum Sandia Pueblo, einem Indianerreservat.
Erst im Dezember 2005 wurde das Casino um einen eleganten
Hotelkomplex und ein Veranstaltungszentrum ergänzt. Kurze Wege
vom Hotelzimmer zur Messe und reichlich Parkplätze machten diese
Messe angenehmer als das alte Kongresszentrum in der Innenstadt.
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Am
Donnerstagmorgen vor der Messe waren Renate und ich mit
Show-Produzent Dave DeWitt zu Gast bei 94 ROCK, einem beliebten
Radiosender in Albuquerque. Schon die ganze Woche stellt Dave in
der Morning Show Leute und Produkte vor, um die Werbetrommel für
die Fiery Foods Show zu rühren. Rechts im Bild Radiomoderator TJ,
der mit seinem Team ein gutgelauntes Vormittags-
Programm gestaltet und neugierig auf die Chiliheads aus Germany
war. Dazu ein vernünftiges Musikprogramm. Wo laufen heute schon
noch Hendrix, Pink Floyd und Led Zeppelin.
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Mit
uns im Studio war auch Lori
von Amour Chocolates. Wir trafen sie dann wieder an ihrem
Messestand und probierten schoko-umhüllte Pecan-Nüsse mit einem Hauch New Mexican Chili.
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Pecans
wachsen gut in New Mexico, und im Süden des Bundesstaates findet man riesige
Haine davon.
Auch bei New Mexican Pecan Co. gab's diese Nüsse,
"aufgepeppert" mit New Mexican Chili, zu probieren.
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Eine
gute Zeit hatte Eddy Segbeaya aus Togo, der den ganzen Tag lang
zur Musik seiner Heimat tanzte, die aus seinem Getthoblaster
dröhnte. Seine westafrikanische Produktlinie heißt "Ebesse
Zozo", was auf togolesisch soviel wie "scharfe
Chilis" bedeutet.
Hot
Tamales
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Vom
Schwarzen Kontinent kam auch die Firma CapeFood, die
südafrikanische Peri-Peri-Soßen und Chilis anbot.
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Eine
in Mexiko und dem US-Südwesten verbreitete Spezialität sind Tamales:
Eine vegetarische oder Fleischfüllung wird in getrocknete
Maisblätter gehüllt, die zugebunden oder gefaltet werden; die
Päckchen werden dann gedämpft. Die Blätter isst man nicht mit.
Besonders in Mexiko werden Tamales traditionell zu Weihnachten
gegessen; man bekommt sie aber auch in vielen Restaurans des
Südwestens und in TexMex-Restaurants andernorts in den USA.
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Das
Zubereiten der Tamales im größeren Stil ist sehr zeitintensiv.
Deshalb hat Charles
Beavers aus Texas eine Maschine ertüftelt, die diese Arbeit erleichtert.
Vermarktet wird sie von seiner eigenen Firma, Tamale King.
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Nachdem
das Gerät mit der Füllmasse geladen ist, lassen sich die
Maisblätter einfach per Hebeldruck füllen. Charly haben wir die
ganze Messe lang nie ohne sein Bluetooth-Set gesehen...
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Für
Tamale-Fans, die diese Leckerei zuhause genießen möchten, bot Tamale
Connection aus Colorado fertige vakuum-verpackte Tamales an, die sich im Kühl-
oder Gefrierschrank aufbewahren lassen.
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Erhältlich
sind die Tamales zum Beispiel mit Shredded Pork (langsam gegartes,
zerpflücktes Schweinefleisch) mit rotem oder grünem Chili.
Schade, dass die Transportwege nach Europa so weit sind...
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Danny
Cash und seine Kollegen sind ebenfalls interessante Typen aus dem
Nachwuchslager. Sie sind zugleich Beweis, dass der Pioniergeist
der frühen Fiery Foods Shows noch immer lebt.
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Zurück
zu den scharfen Soßen...
Eine
ganz andere Art Tamales sind die "Three Hot Tamales"
- Jodie,
Lisa and Kristie, drei schräge Mädels aus New Jersey. Sie boten Ihre Hot Sauce
mit Namen wie "Make Me Moan Mango", "Cry Baby" Hot
Sauce sowie "Rub Me The Right Way" Würzmischung an.
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Eriner
von ihnen durfte im Chili-Kostüm als "Pepperman"
die Runden drehen (siehe Seite 2) - das war bestimmt gut warm.
Da
half dann womöglich eine von Danny's Soßen: "Bottled Up Anger"
- Ärger in der Flasche.
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Der
Budweiser-Bierstand mit eisgekühlten Erfrischungen erwies sich des
öfteren als hilfreich, wenn wir beim Probieren zu leichtsinning
waren.
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Noch
aus unserer Zeit, als wir in Florida lebten kennen wir Tahiti Joe
und seine Frau. Zusammen haben
wir so manche feurige Veranstaltung durchgezogen.
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Obwohl's
zum Löschen von Chili-Flammen natürlich Sinnvolleres gibt -
siehe unseren Beitrag "Au weia! Zu scharf! - So wird gelöscht..."
hier.
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Ebenfalls
in Florida zuhause ist Buddy Taylor, Kunden des PW Hotshop bestens
bekannt von Gator Sprinkle und Lethal Gator Hot Sauce. Mit Buddy
und seinen selbstkonstruierten Grills haben wir in unseren
"Floridays" so
einige Barbecue-Parties organisiert.
Wo
wir schon beim Thema Fleisch sind...
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Auf
jeder Fiery Foods Show sind seine speziell für Freunde
zubereitete Shredded Pork Sandwiches bereits legendär.
Lethal
Gator wurde am Stand angemessen präsentiert...
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Bei
High Plains Bisons aus Seattle gab es Steak Nuggets und würzige
Wurst aus Bison-
fleisch zu probieren. Nachdem die Siedler die
"Indinanerbüffel" wegen ihres Fells weitgehend
ausgerottet hatten, hat man sich zum Glück noch rechtzeitig auf
ihre Zucht besonnen.
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Nachdem
wir noch nie zuvor nordamerikanische Büffel gesehen hatten, waren wir froh, auf einer Ranch
nördlich von Albuquerque welche vor die Linse zu bekommen. Näher
ran traute ich mich nicht - die 900 kg schweren Tiere rennen aus
dem Stand mit bis zu 50 km/h. Im Hintergrund ein Teil der Sandia
Mountains.
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Vom
Fleisch zum Barbecue...
Natürlich
waren auch diverse Hersteller von Barbecue-Soßen vor Ort, zum
Beispiel Daddy's Louisiana Sauce.
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Ganz
aus Virginia war Willard Ashburn angereist; von ihm kommt unter
anderem Willy's Sassy Luau Sauce
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Grumpy's
ist ein Newcomer, der mit seinen Barbecue-Soßen erst 2004 begann.
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Big Rick
hingegen ist bereits ein ein alter Hase unter den BBQern. Bei ihm
gabs auch eine süße Grillsoße, die sich für Diabetiker und
für Diet-Ernährung eignet. Scheint Big Rick selbst aber nicht
nehmen - er macht seinem Namen alle Ehre ;-)
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Im
Hardware-Bereich haben wir zum Thema Grillen eine echte Neuheit
entdeckt, und wir fragten uns, "warum sind wir nicht auf
diese Idee gekommen?
Das
Problem: Grillspieße nutzen runde Grills schlecht aus, die Enden
werden zu heiß zum Anfassen, Mariniertes ist unangenehm zum
Aufspießen.
Ungewöhnliche
Chili-Produkte
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Jimmy's
Lösung: Flexible "Spieße" aus rostfreiem Edelstahl.
Die Enden schauen raus und bleiben kühl. Die Form läßt sich dem
Grill anpassen, und das Grillgut läßt sich auffädeln und dann
im Gefäß oder in einer Plastiktüte schon fix & fertig
aufgespießt marinieren. Auch ideal zum Rösten von Chilisschoten,
um sie zu enthäuten. Genial, und schon bei uns im Pepperworld Hot
Shop eingetroffen!
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Auf
jeder Fiery Foods Show gibts aber auch gediegene Neuigkeiten zu
entdecken. Etwa "Firecracker Glitter", eßbare
pikante Deko-Kristalle in rot und grün, für Freunde
künstlicher Farbstoffe. Man kann damit Kekse verschönern, die
Ränder von Margarita-Gläsern darin eintauchen oder
Party-Häppchen damit dekorieren.
Chili
(con Carne)
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Interessanter
schon Sweet Green Chile von Pecos Valley, zuhause in
Roswell. Roswell? Genau, jenes Städtchen, wo 1947 die Aliens
gecrasht sind - oder auch nicht.
Das
Produkt bringt den typischen Geschmack grüner NewMex-Chilis gut
rüber, auch wenn die Süße in diesem Zusammenhang etwas
gewöhnungsbedürftig ist.
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Natürlich
kam auch Chili (con carne) auf der Fiery Foods &
BBQ Show nicht zu kurz. Die Amerikaner veranstalten landesweit unzählige
Chili-Kochwettstreite, die straff organisiert sind.
Nette
Ausblicke
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Cin
Chili präsentierte ihre Trophäen von der Terlingua International Chili
Championship, und da wurden wir natürlich ganz neidisch,
symbolisiert das edle Stück doch allerfeinlichst Pepperworld.
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Überhaupt
quollen manche Stände förmlich über vor Trophäen und
Auszeichnungen, wie hier für Cajun-Würzmischungen Marke "Slap ya
Mama" ("Schlag deine Alte" - natürlich mit einem
Augenzwinkern gemeint).
Scharfe
Marmelade
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Was
wär so eine Messe ohne Tequila - den gabs bei Southern Wine & Spirits of New
Mexico als Margarita-Pröbchen. Für unsere männlichen Leser:
Wenn Sie lange genug hinschauen, erkennen Sie die Margarita-Proben.
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Der
Anzahl der Angebote nach zu urteilen, steht auch Chili-Marmelade
hoch im Kurz (PW Hot Shop Spezis wissen das natürlich längst).
Heidi's
Raspberry Jam aus New Mexico offerierte eine Variante, die Himbeere mit
Ingwer und Red Chili kombiniert.
Chipotle
in aller Munde...
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Bei
der Three
Angel Farm probierten wir Himbeer-Chipotle-Marmelade - auch nicht
uninteressant.
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Ganz
allgemein war Chipotle ein hoch aktueller Geschmacks-Trend auf der
Fiery Foods & BBQ Show, und es gab jede Menge Hot Sauce und andere
Produkte mit dem Aroma geräucherter Schoten, wie hier bei Apple
Canyon (rechts).

Rauchig-scharf:
Chipotle
(geräucherte Jalapeno-Schoten)
Mehr zum Thema Chipotle
hier.
Feines
für Fabrikanten
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Irgendwie
müssen die ganzen Soßen natürlich auch hergestellt und
etikettiert werden.

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Zu
diesem Thema wurden komplette Fertigungsstrecken demonstriert, wie
etwa diese Abfüllanlage, die jeweils zwei Flaschen gleichzeitig
füllen kann.
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Für
Etiketten in Kleinserie und Private Label zeigten Unternehmen wie QuickLabel
Systems leistungsstarke Farbdrucker für Rollenware.
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Auf
die richtige Grafik kommts für ein erfolgreiches Produkt
natürlich ebenfalls an.
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Echte
Hingucker waren
zum Beispiel die Designs von Frog Ranch
und Wicked Tomato.
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Und
irgendwoher müssen natürlich die Chilis für die Soßen kommen.
Auch auf diesem Gebiet waren diverse Anbieter vor Ort.
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Noch
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Kochvorführungen... verrückte Typen...
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